Kommentar: Der Mensch regiert die Welt – Im Prozess

Kommentar zu R. Haubl: Geld regiert die Welt – die Außen- und die Innenwelt (2010)

Spricht man in Frankfurt von Psychoanalyse, so müsste man meinen, kommt man nicht an der analytischen Sozialpsychologie vorbei, wie sie einstige Größen im Umfeld der Frankfurter Schule formuliert hatten. So müsste man ebenfalls meinen, dass man beim stellvertretenden geschäftsführenden Direktor des Sigmund-Freud-Institutes, welches sich explizit in die Tradition des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts und seiner Protagonisten stellt (Sigmund-Freud-Institut), Spuren einer analytischen Sozialpsychologie findet. Doch mit keiner Silbe mehr scheinen deren Ansätze bei Haubl von Gewicht zu sein, kein Versuch, im Sinne einer materialistischen Soziologie, gesellschaftliche Strukturen und Prozesse im Rückgriff auf Gesetzmäßigkeiten im Vergesellschaftungs- und Verwertungsprozess zu erklären.

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