Schoen eingenistet

In einem neuerlichen Anfall von Polit-Masochismus verbrachte ich den Abend des 27.1. bei verschiedenen Veranstaltungen zum Gedenken an Auschwitz. Ich vermutete, dass diese Veranstaltungen im Stil deutscher Erinnerungskultur ablaufen würden.

Ich startete mit dem Besucht einer Gedenkveranstaltung, welche in einer Kapelle des Landauer Hauptfriedhofs stattfand und sich gemäß der Ankündigung inhaltlich zum einen um die Befreiung selbst, zum anderen um das Werk Vlastimil Poláks drehen sollte.

In der Erwartung schlechter Reden und der Bestätigung meiner Abscheu gegen solche “Trauerakte” betrat ich um 17h die fast bis auf den letzten Platz besetzte Kapelle. Erfreulicherweise wurde ich schwer enttäuscht. Weiterlesen

krauts in landau (2) – Spielkinderz revenge

In der Nacht zum Donnerstag empfanden es die Deutschen Spielkinder mal wieder als Nötig:

Nachdem AktivistInnen die vorherigen Sprüche und Parolen schon überpinselt hatten fühlten sie sich wohl genötigt erneut aufzutauchen. Das Produkt der geistigen Aktivität der selbsternannten Herrenrasse ist wohl mehr gekonnte Selbstironie, als eine Wirkliche Verängstigung der FatalistInnen. Ich vermute ja ehrlich gesagt, dass das eigentlich Antifas waren die sich (nicht ohne Grund) über ANs lustig machen – seht selbst:

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Gott existiert!

Denn er hat allen LandauerInnen ein Zeichen gegeben. Nachdem man den einladenden Bahnhofsvorplatz passiert hat eröffnet sich, zu entsprechender Uhrzeit*, den geneigten BetrachterInnen ein Anblick, der für so manches Amusement sorgen kann:

LG BoredLand

*Die Uhrzeit dürfte aktuell zwei Stunden nach der letzten Busfahrt sein, also um 20h…

krauts in landau

In der Nacht zum 24.07.2008 besprühten Deutsche diverse Wände auf dem Landauer Uni-Campus und auf dem Weg dort hin. Ganz offensichtlich ging es darum die BetreiberInnen und BesucherInnen der Uni-Kneipe “Fatal” einzuschüchtern und ihnen zu zeigen wie unerwünscht sie sind.

Mittlerweile sind die entsprechenden Stellen von AktivistInnen überstrichen oder zumindest mit antifaschistischen “Ergänzungen” versehen.

pour l’amusement – der Rheinpfalz-Artikel vom 26. dazu. Gemeint ist, was man auf dem 3. Bild sieht:

Vandalen Unterwegs

Unbekannte Täter sprühten laut Polizei am frühen Donnerstagmorgen auf die Hauswand eines Hauses in der Fortstraße ein Graffito, den vor dem Haus stehenden Stromverteilerkasten besprühten sie mit roter Farbe. Anschließend zerstörten sie noch einen Blumenkübel aus Holz.

Anm.: Das ist die Original-Rechtschreibung! Den Blumenkübel hatte ich nicht gefunden.

// BoredLand