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	<title>KrautLand &#187; kommunismus</title>
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	<description>Wenn sie fragen, sag ihnen ich sei nicht da.</description>
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		<title>Kommunistische Depression</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 22:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Narzissmus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtsunterricht]]></category>
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		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[kapitalismuskritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Zur historischen Betrachtung des Kommunismus und der M&#246;glichkeit seiner ideologiekritischen Reproduktion. Geschichte ist kein freiwilliger Prozess. Der Mensch ist stets in seinem Denken durch das determiniert, was ihm die Vergangenheit auferlegt hat. Dabei ist die Vergangenheit stets die gleiche, das &#8230; <a href="http://krautland.info/2011/07/31/kommunistische-depression/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<h2><span style="font-size: 13px; font-weight: normal;">Zur historischen Betrachtung des Kommunismus und der M&#246;glichkeit seiner ideologiekritischen Reproduktion.</span></h2>
<p>Geschichte ist kein freiwilliger Prozess. Der Mensch ist stets in seinem Denken durch das determiniert, was ihm die Vergangenheit auferlegt hat. Dabei ist die Vergangenheit stets die gleiche, das sie empfangende Subjekt jedoch ebenso best&#228;ndig verschieden. Diese Tatsache macht Geschichte zu einem dynamischen, individuell reproduzierbaren Prozess &#8211; der Mensch macht seine eigene Geschichte, jedoch „nicht aus freien St&#252;cken, nicht unter selbst gew&#228;hlten, sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und &#252;berlieferten Umst&#228;nden“ (MEW Bd.8, S. 115). In eben diesem Zusammenhang muss die Rezeption der Vergangenheit einer st&#228;ndigen &#220;berpr&#252;fung unterzogen, ihr Wirken in der Gegenwart als bewusster Vorgang wahrgenommen und als Grundlage f&#252;r das Handeln in der Zukunft betrachtet werden.<span id="more-851"></span></p>
<p>In Anbetracht dieser Macht des Vergangenen ist es notwendig nach einer kommunistischen Historie zu fragen, einer Methode der geschichtsbewussten Rezeption der Vergangenheit als Selbstverst&#228;ndnis im 21. Jahrhundert. Der R&#252;ckblick auf die Geschichte  kommunistischer Strategien der vergangenen Jahrhunderte ist erdr&#252;ckend: Die Machtlosigkeit zur Zeit der Industrialisierung, das Ausbleiben und schlie&#223;lich der nicht verhinderte Sieg der deutschen Revolution und das Scheitern jeglicher kommunistischer Emanzipation in den realsozialistischen Staaten des 20. Jahrhunderts. In Reaktion auf eine solche Darstellung wird meist entgegnet, sie derlei Geschichtsbetrachtung diene nur der Legitimation des bestehenden. Au&#223;erdem sei es ja immerhin die Rote Armee gewesen die einen erheblichen Beitrag zur Befreiung der Welt von der deutschesten aller Herrschaftsformen leistete. Solche Argumente verdr&#228;ngen jedoch den notwendigen Anspruch an Kritik und stellen eine Rechtfertigungsrhetorik in den Vordergrund.</p>
<p>Um ein modernes kommunistisches Geschichtsverst&#228;ndnis entwerfen zu k&#246;nnen, ist die Betrachtung des Geschehenen notwendig. Zwei „Bruchpunkte kommunistischen Geschichtsverst&#228;ndnisses“ m&#252;ssen dabei beleuchtet werden.</p>
<p>Zuerst der Nationalsozialismus, der im Wesen des eliminatorischen Antisemitismus der antiimperialistischen deutschen Volksgemeinschaft seine Kraft entfesselte. Er ist Inbegriff der Selbstzerst&#246;rung der B&#252;rgerlichen Gesellschaft, der zeigte, welche Formen „menschliche Beziehungen unter dem Diktat entfesselter Herrschaft annehmen k&#246;nnen“ (Detlev Claussen, Grenzen der Aufkl&#228;rung, S. 41). Falsch jedoch w&#228;re es Auschwitz als alleinige Verteidigung der b&#252;rgerlichen Gesellschaft gegen&#252;ber dem Kommunismus zu betrachten. Vielmehr versuchte der Nationalsozialismus eine R&#252;ckkehr zu dem, was sich radikale Linke noch heute w&#252;nschen. Durch die Bek&#228;mpfung der Moderne sollte eine R&#252;ckkehr zur direkten Herrschaft, eine negative Aufhebung des Kapitalismus erreicht werden. Auschwitz war nicht weniger als das &#8211; eine Revolution gegen kapitalistische Herrschaft, die die Volksgemeinschaft im Willen der Vernichtung des Unv&#246;lkischen und in der R&#252;ckkehr zum „Urspr&#252;nglichen“ einte. So waren es gerade die in der kommunistischen Theorie als treibende Kraft geltenden Arbeiter, die diese Revolution vorantrieben und so eine Hoffnung in eine proletarische Revolution zerst&#246;rten.</p>
<p>Auch der Realsozialismus gilt als Beispiel f&#252;r den Fehlschlag antikapitalistischer Emanzipation. Der Stalinismus selbst war nicht mehr als eine Verleumdung jedweder kommunistischer Theorie &#8211; aus ihr selbst entspringend. Berief er sich einerseits auf die Abschaffung des Kapitalismus, beruhte er gerade auf dem Fortbestehen zahlreicher Formen kapitalistischer Gewalt. Unter dem Label antikapitalistischer Verteidigung wurde das „Volk“ im Antiimperialismus geeint um sich im „antifaschistischen Kampf“ gegen das Fremde zu behaupten. Doch auch die „eigene“ Bev&#246;lkerung musste derartige Zumutungen ertragen. Die Gulags, sowie S&#228;uberungen und rassistische Diskriminierung zeigten, dass die geglaubte Herrschaftsfreiheit alles andere als verwirklicht war.</p>
<p>Die meisten Linken, vor Allem in der Rezeption des Nationalsozialismus und des Realsozialismus, gehen davon aus, dass das Massengrab der Geschichte des 20. Jahrhunderts mahnen w&#252;rde. Doch weit gefehlt. Die Toten sind sinnlos gestorben und ihrem Tod im Echo der Geschichte Sinn zu zu schreiben ist nicht mehr als der l&#228;cherliche Versuch sie zu M&#228;rtyrer_innen zu machen. So muss der  in Depression zerflie&#223;ende Blick auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts zu einem neuen Bewusstsein f&#252;hren. Falsch w&#228;re das Stiften einer neuen Ideologie der Beruhigung, die mit dem Satz schlie&#223;t „beim n&#228;chsten Mal wird alles besser“. Die dieser Behauptung zugrunde liegende Rhetorik der Legitimation der Zukunft ist der Verrat an den Toten, schreibt sie doch ihre Geschichte mit Happy-End im Stile kulturindustrieller Produktion zu Ende. Die Toten m&#252;ssen, abseits von jeder optimistischen Rhetorik, vor ihrem zweiten, ihrem geschichtlichen Tod bewahrt werden.</p>
<p>Um dem gerecht zu werden, gilt es sich bewusst zu machen, dass die Umst&#228;nde, die das Leid des letzten Jahrhunderts erm&#246;glichten, mit dem nahezu vollst&#228;ndigen Untergang des Realsozialismus nicht ihr Ende Gefunden haben. Wenn die Geschichte in irgend einer Weise als „Lehre“ zukunftsweisend angeeignet werden kann, dann nur in der Kritik der kapitalistischen Gesellschaft. Antikapitalismus darf sich aber nicht nur &#252;ber die Ablehnung des bestehenden definieren, sondern muss eine Kritik der genannten Fehlschl&#228;ge zur Voraussetzung haben. Die Kritik muss also auch in Anbetracht der Geschichte radikal sein und darf sich nicht mit den Zumutungen der b&#252;rgerlichen Gesellschaft anfreunden.</p>

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		<title>CDU for Communism!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 07:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unkraut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coole Leute lachen darüber]]></category>
		<category><![CDATA[Rotfront]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Revolution ist nur noch einen Fingerbreit entfernt! Denn selbst Teile der CDU treten jetzt f&#252;r eine radikale &#196;nderungen der deutschen Drogenpolitik ein und gehen dabei selbst mit gutem Beispiel voran: Der ehemalige JU-Vorsitzende und Bezirksvorsitzende der Union der Vertriebenen &#8230; <a href="http://krautland.info/2009/03/02/cdu-for-communism/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p><a href="http://krautland.info/wp-content/uploads/2009/03/angela-merkel-che-guevara.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-719" title="angela-merkel-che-guevara" src="http://krautland.info/wp-content/uploads/2009/03/angela-merkel-che-guevara.jpg" alt="angela-merkel-che-guevara" width="160" height="165" /></a>Die Revolution ist nur noch einen Fingerbreit entfernt! Denn selbst Teile der CDU treten jetzt f&#252;r eine radikale &#196;nderungen der deutschen Drogenpolitik ein und gehen dabei selbst mit <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,610594,00.html" target="_blank">gutem Beispiel voran:</a> Der ehemalige JU-Vorsitzende und Bezirksvorsitzende der Union der Vertriebenen und Fl&#252;chtlinge der CDU Nordw&#252;rttemberg wurde wegen sog. &#8220;Drogenschmuggel&#8221; festgenommen. Und da es sich mittlerweile herumgesprochen haben sollte, dass es von &#8220;Drogen geil&#8221; zu<a href="http://immomentvorbei.blogsport.de/2009/02/02/altermedia-ueber-die-jauchegrube-antifa/" target="_blank"> &#8220;Party machen, Arbeit schei&#223;e, Deutschland schei&#223;e&#8221;</a> nur noch ein kleiner Schritt ist, kann das kommunistische Engagement der w&#252;rttembergischen CDU gar nicht genug gew&#252;rdigt werden.</p>
<p>Gut, zugegeben, Heroin mag nun nicht unbedingt Party-Droge Nummer 1 sein, und der ganz gro&#223;e antikapitalistische Wurf ist Heroinschmuggel und -verkauf nun auch nicht. Aber wie immer z&#228;hlt auch hier der gute Wille, schlie&#223;lich sind die Christdemokrat_innen noch relativ neu im Revolutionsgesch&#228;ft. Diese Neupositionierung k&#246;nnte auch neue, interessante B&#252;ndnisoptionen f&#252;r linke Parlamentspolitik er&#246;ffnen: &#8220;Linkspartei und CDU gegen den Klassenfeind Sozialdemokratie&#8221;. Was so ein bisschen Heroin alles ausl&#246;sen kann.</p>

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