Die Revolution ist nur noch einen Fingerbreit entfernt! Denn selbst Teile der CDU treten jetzt für eine radikale Änderungen der deutschen Drogenpolitik ein und gehen dabei selbst mit gutem Beispiel voran: Der ehemalige JU-Vorsitzende und Bezirksvorsitzende der Union der Vertriebenen und Flüchtlinge der CDU Nordwürttemberg wurde wegen sog. “Drogenschmuggel” festgenommen. Und da es sich mittlerweile herumgesprochen haben sollte, dass es von “Drogen geil” zu “Party machen, Arbeit scheiße, Deutschland scheiße” nur noch ein kleiner Schritt ist, kann das kommunistische Engagement der württembergischen CDU gar nicht genug gewürdigt werden.
Gut, zugegeben, Heroin mag nun nicht unbedingt Party-Droge Nummer 1 sein, und der ganz große antikapitalistische Wurf ist Heroinschmuggel und -verkauf nun auch nicht. Aber wie immer zählt auch hier der gute Wille, schließlich sind die Christdemokrat_innen noch relativ neu im Revolutionsgeschäft. Diese Neupositionierung könnte auch neue, interessante Bündnisoptionen für linke Parlamentspolitik eröffnen: “Linkspartei und CDU gegen den Klassenfeind Sozialdemokratie”. Was so ein bisschen Heroin alles auslösen kann.