Schoen eingenistet

In einem neuerlichen Anfall von Polit-Masochismus verbrachte ich den Abend des 27.1. bei verschiedenen Veranstaltungen zum Gedenken an Auschwitz. Ich vermutete, dass diese Veranstaltungen im Stil deutscher Erinnerungskultur ablaufen würden.

Ich startete mit dem Besucht einer Gedenkveranstaltung, welche in einer Kapelle des Landauer Hauptfriedhofs stattfand und sich gemäß der Ankündigung inhaltlich zum einen um die Befreiung selbst, zum anderen um das Werk Vlastimil Poláks drehen sollte.

In der Erwartung schlechter Reden und der Bestätigung meiner Abscheu gegen solche “Trauerakte” betrat ich um 17h die fast bis auf den letzten Platz besetzte Kapelle. Erfreulicherweise wurde ich schwer enttäuscht. Continue reading